das fasten-experiment. t 5+1.
Und nun isses vorbei und es darf wieder gegessen werden. Ein bisschen zumindest, aber der Magen verlangt momentan auch noch nicht nach viel.
Der gestrigen Apfel zum gemeinsamen Fastenbrechen wurde mindestens zur Hälfte von den Schweinchen vertilgt. (Die sich übrigens auf alles stürzen, als hätten sie vorher 3 Wochen gefastet.) Dafür war das gemeinsame Apfelessen - andächtig, mit Messer und Gabel und Kerze und Tischdeko ein schöner Abschluss der Fastenwoche.
Ab heute befinde ich mich in den Aufbautagen. Langsam wieder mit dem Essen anfangen, sehr Gemüse-, Suppen-, Knäckebrot-, Buttermilch-lastig. Das ist auch wichtig so, schließlich muss der Körper nun wieder auf den "Es gibt wieder was"-Modus umstellen und Verdauungssäfte produzieren. Ich versuche auch brav drauf zu achten, jeden Bissen 20, 30 Mal zu kauen.
Es ist übrigens wirklich so, dass nach dem Fasten das Geschmacksempfinden wieder viel intensiver ist. Spannende Erfahrung.
Noch verzichte ich tapfer auf Kaffee. Bislang ist mein Vorsatz, frühestens am Montag mit dem Mittagscappuccino wieder zu beginnen. Aber Tee ist auch eine wirklich feine Sache und wenn ich ehrlich bin, hat mir der Kaffee nicht so sehr gefehlt, wie befürchtet. Vermutlich könnte ich ohnehin auf decaf wechseln - mir geht's eher um den Geschmack, als ums Koffein.
das fasten-experiment. tag 5.
Wahnsinn! Der fünfte Tag ohne Essen.
Fühlt sich nicht schlecht an und ich habe mir bereits vorgenommen, so eine Woche im Frühling regelmäßig zu machen. Eine Woche Frühjahrsputz für Körper und Geist - und den Haushalt, positiver Nebeneffekt.
das fasten experiment. tag 3.
Tag 3 soll der Tag der Tage sein, an dem man seine Zeit endlich nicht mehr damit verbringt, sich auszumalen, wie man den Schulkindern auf der Straße ihr Leberwurstbrot abzockt, sondern ab dem endlich ordentlich Serotonin ausgeschüttet wird. Ich warte noch, aber bin ohnehin ziemlich gut drauf und sollte bald im "Haha, ihr primitiven Lebensformen müsst essen und ich brauch das alles nicht"-Stadium angekommen sein.
t 2 war geprägt von der zweiten Versammlung der fröhlichen Fastengruppe. Es gab Infos über den Säure-Basen-Haushalt (80% basisch (= hauptsächlich Obst und Gemüse), 20% sauer (= alles, was lecker ist) essen) und eine kleine Gymnastikeinheit. Und weil ja ÜSTRA-Streik war, habe ich die Gelegenheit gleich mal für einen kleinen Spaziergang von der List nach Linden (und retour) genutzt. Weil - ok, kein Geheimnis - Bewegung = wichtig.
das fasten-experiment. tag 1.
Frühjahrszeit. Fastenzeit.
Hier jetzt auch. Weniger (ok: gar nicht) aus religiösen Gründen. Mehr aus Spirituellen, wenn man denn so will. Denn wundersame Dinge sollen beim Fasten geschehen. Behaupten jedenfalls die Fasten-Fans. Und es ist erstaunlich, wie man feststellt, wenn man von seinem Vorhaben berichtet, wie viele Menschen und deren Großtanten regelmäßig fasten und größtenteils Positives zu berichten wissen. Nicht nur über das ein oder andere verlorene Kilo, oh nein! Fasten macht schöne Haut und außerdem high und man entgiftet und fühlt sich hinterher überhaupt wie neugeboren.
mehr bento.
Reis (schiefgelaufener Onigiri-Versuch) mit Mini-Frikadellen + Obst- und Gemüsekleinkram.
Udon mit Teriaky-Hähnchen und (das Highlight!) einem Ei in Herzform. (Und Möhren und Weintrauben und ein Babybell mit einem Gesicht, das eigentlich freundlich und nicht creepy gucken sollte. Und in dem kleinen rosa Apfel ist unnötigerweise Sojasauce.)
bento.
Mein Erstversuch, nachdem mich gestern der Das-muss-ich-unbedingt-sofort-machen-Wahn packte. Daher auch in einer klassischen Frischhaltebox und ohne irgendein Extra-Bento-Zubehörteil.
Aber für den Anfang: Nicht zu schlecht, finde ich. Nur mit der Wasabi-Paste war ich zum Heulen großzügig.
Unten liegen Maki-Sushi mit Gemüse und Gurke & Räucherlachs. Dazu Apfelherzen, Möhrenkreise und Gurken in undefinierbarer Form.
Rechts im Silikonförmchen gibt's noch Ingwer. Und da ich kein geeignetes Behältnis hatte, musste ich die Sojasoße gesondert transportieren - für's Büro kein Problem. Dazu dann noch eine Instant-Miso-Suppe und: Lecker!
Inspiration (und zur Information für alle, die sich fragen "Bento, WTF?!?) unter anderem via nekobento.com.



